Diplomatisches Streichquartett

Das Diplomatische Streichquartett (Berlin) wurde 2016 im Rahmen der Synagogenkonzerte der Internationalen Tage jüdischer Musik in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Seitdem hat sich das Ensemble auf die Erarbeitung und Aufführung von Werken jüdischer Komponisten spezialisiert. Es konzertiert regelmäßig in Berlin und Brandenburg. Konzertreisen führten das Quartett zu verschiedenen Musikfestivals in Deutschland, darunter das Usedomer Musikfestival, die Brandenburgischen Sommerkonzerte, die Jüdischen Kulturtage Rostock und die Ammerseerenade in Bayern, sowie ins europäische Ausland nach Polen, Litauen, Italien, Schweden, in die Schweiz und nach Frankreich.
Gefördert vom Zentralrat der Juden in Deutschland gestaltete das Diplomatische Streichquartett im Jahr 2025 eine Konzertreihe mit zahlreichen Auftritten in jüdischen Gemeinden.
27.5. 2026 | ufaFabrik Berlin
Musique sur des motifs populaires polonaise – Muzyka na motywach ludowych polskich

Mit freundlicher Unterstützung durch den Zentralrat der Juden in Deutschland
Verfemt – Verfolgt – Wiederentdeckt – Konzerte des Diplomatischen Streichquartetts in den Jüdischen Gemeinden
6.7. 2025 | Bielefeld
2.11.2025 | Fulda
3.11. 2025 | Aachen
4.11.2025 | Düsseldorf
5.11.2025 | Rostock
9.11.2025 | Karlsruhe
10.11.2025 | Erfurt
online
Konzert im Conservatorio Statale di Musica „L. Cherubini“ , Florenz, Mai 2024
Hora mystica von Leone Sinigaglia (Aufnahme 2024 )
Rückschau
7.9. 2025 | 17:00 | Gedenkveranstaltung Darmstadt – Eberstädter Synagoge
3.7.2025 | 20:00 Uhr | Verfemt – Verfolgt – Wiederentdeckt
Konzert in der Vaganten Bühne, Berlin
2.4.2025 | 17.00 Uhr | Konzert zum Jahresempfang der Jüdischen Gemeinde Köln
1.2.2025 | 19.00 Uhr | Konzert anlässlich des Holocaust-Gedenktages
Stadthalle Kelkheim
17.11.2024 | 19 Uhr | Es genügt, ein Mensch zu heißen. Konzert und Lesung
Das Diplomatische Streichquartett und Magdalene Artelt –
Herzog August Bibliothek, Lessingplatz, 38304 Wolfenbüttel
11.11.2024 | 19.30 Uhr | Konzert im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen
Darmstadt, Residenzschloss
25.9.2024 | 19.30 Uhr | Synagogenkonzert
Jakob-Dammann-Haus, Stadthagen
29.6.2024 | ART, MUSIC AND MEMORY – PROJECT
San Pancarzio, Italien , gefördert von ASSOCIAZIONE CULTURALE D.I.M.A. AREZZO
4.8.2024 | 18Uhr | Diplomatisches Streichquartett zum Israelsonntag der Evangelischen Kirchen
Berlin, St.Matthäikirche am Potsdamer Platz
Jüdische Komponisten im Exil | in Zusammenarbeit mit elysium between two continents
29.4.2024 Österreichische Botschaft, Berlin
2.5.2024 Künstlerhaus, München
6.5.2024 Goethe-Universität,Frankfurt am Main
5.5.2024 Konzert anlässlich des Jom ha Scho’a-Gedenktages
in der Jüdischen Liberalen Gemeinde Zürich
24.3. und 29.6.2024 | ART, MUSIC AND MEMORY – PROJECT
Konzert in Florenz, Conservatorio di Musica Luigi Cherubini
gefördert von ASSOCIAZIONE CULTURALE D.I.M.A. AREZZO
20.3.2024 | 18 Uhr | Liebermann-Villa Berlin
Konzert mit Werken jüdischer Komponist*innen
30.1.2024 | Ratssaal des Münchner Rathauses | musikalische Umrahmung zur Verleihung der Moses-Mendelssohn-Medaille
an die jüdische Intellektuelle Rahel Salamander (auf Einladung der Moses- Mendelssohn- Gesellschaft)
17.1. 2024 | 18 Uhr | musikalische Umrahmung zur Eröffnung des Jüdischen Museums in Vilnius
28.10.2023 | 17 Uhr | Kulturinstitut Das Atelierhaus Vahle ,
Darmstadt |Czernowitz „Verortet“ II | Literaturtag mit Konzert
31.10.2023 | 19 Uhr | Konzert in der Musikakademie Zagreb
auf Einladung der Deutschen Botschaft

Künstlerin: Inna Rogatchi
Matthias Hummel (1. Violine) studierte an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Susanne Lautenbacher. Nach dem Diplom setzte er seine Studien bei Laura Shmider in Los Angeles fort und spezialisierte sich in historischer Aufführungspraxis bei Reinhard Goebel. Er spielte beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und war Konzertmeister mit Dirigierverpflichtung beim Theater am Potsdamer Platz sowie am Theater des Westens in Berlin. Matthias Hummel ist Gründungsmitglied und Konzertmeister von Concerto Brandenburg. Darüber hinaus spielt er bei der Lautten Compagney und den Deutschen Händel-Solisten. Er ist regelmäßig zu Gast beim Stuttgarter Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam sowie der Akademie für Alte Musik Berlin. Mit dem Pianisten Heiko Holtmeier verbindet ihn seit 2001 eine intensive kammermusikalische Tätigkeit.2011 erschien im Jubal-Verlag ihre Einspielung der Violinsonaten von Edvard Grieg. Matthias Hummel lebt als freischaffender Musiker in Berlin.
Felix Klein (2. Violine) begann seine musikalische Ausbildung mit Violinunterricht im Alter von sechs Jahren. Er absolvierte ein umfangreiches Privatstudium bei Elisabeth Dieffenbach in Darmstadt und wirkte in verschiedenen kammermusikalischen Ensembles und Orchestern mit, u.a. dem RIAS-Jugendorchester sowie dem Deutsch-Französischen Jugendorchester. Sein öffentliches Debüt als Solist gab er 1984. Er studierte Rechtswissenschaften in Freiburg/Br., Berlin und London. 1994 trat er in den Auswärtigen Dienst ein, wo er verschiedene Funktionen im Inland und im Ausland (Kamerun, Italien) innehatte. Seit Mai 2018 ist er Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus.
Waltraut Elvers (Viola) absolvierte ihre Ausbildung zur Konzertsolistin in Leipzig und Berlin. Ein Zusatzstudium im Fach Alte Musik bildet die Grundlage für ihre historisch orientierte Interpretation von Kammermusik – auch auf historischen Instrumenten. Wertvolle künstlerische Impulse erhielt sie von Dietmar Hallmann, Felix Schwartz, Kim Kashkashian sowie Tabea Zimmermann. Waltraut Elvers konzertiert als Kammermusikerin in vielen Berliner Ensembles, sowohl der Alten Musik als auch als Solistin mit modernen Instrumenten u.a. im von ihr begründeten Ensemble musica responsa. Darüber hinaus prägen Uraufführungen zeitgenössischer Musik, ebenso wie das Improvisieren und das Unterrichten ihre Arbeit.
Tanja Drujan (Violoncello) erhielt ihren ersten Cellounterricht mit fünf Jahren an der Staatlichen Gnessin-Musikschule in Moskau und hatte mit sieben ihren ersten Soloauftritt. Ihr Lehrer war Anatoly Moisseev, Schüler des Sergei Shirinski vom legendären Beethoven-Quartett. 1986 spielte sie die Rococo-Variationen von Tschaikowsky im Großen Saal des „Hauses der Künstler“, 1988 folgte eine Konzerttournee durch die USA. 1990 wurde sie Solistin des Philharmonischen Streichquartetts („Rosskonzert“) und Preisträgerin des Borodin- sowie später des Schostakowitsch-Wettbewerbs. 1996 wanderte sie nach Israel aus, später studierte sie in Frankfurt bei Prof. Gerhard Mantel. Mit der Philharmonia Frankfurt ist sie regelmäßig auf deutschen Festivals zu hören. Erwähnenswert ist ihre Zusammenarbeit mit Giora Feidman. Mit dem 2001 gegründeten Chagall-Quartett Frankfurt führte sie Werke jüdischer Komponisten auf, die durch Holocaust oder Emigration in Vergessenheit gerieten. 2004 gewann sie den 31. Internationalen Kammermusikwettbewerb „Palma d’Oro“ in Finale Ligure, Italien.
Gabriella Strümpel (Violoncello) – jetzt im Sabbatical – wurde in den USA geboren und kam im Alter von sieben Jahren nach Berlin. Sie studierte bei Dietmar Schwalke (HdK, Berlin) und Christoph Richter (Folkwang-Hochschule, Essen) und legte ihr Konzertexamen bei Wolfgang Boettcher (HdK) ab. Sie nahm teil an Meisterkursen bei György Kurtág, Sándor Végh, Boris Pergamenschikow und häufig bei György Sebök. 11 Jahre lang war Gabriella Strümpel Mitglied des Flämischen Radioorchesters (jetzt „Brussels Philharmonic“) in Brüssel. Seit 2008 lebt sie als Freischaffende in Berlin und konzertiert in verschiedensten Formationen, u. a. als Barockcellistin. Sie half aus in Orchestern wie der Kammerakademie Potsdam, dem Orchester der Deutschen Oper und den Berliner Philharmonikern. In den letzten Jahren war sie vornehmlich in „Les Troizettes“ (kabarettistisches Frauentrio) und im AsianArt Ensemble (Neue Musik) zu hören, aber auch solistisch in der Produktion „Fräulein Julie“ an der Schaubühne Berlin.